Seminarraum Didaktik lernen

Phase 1 Warm up

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Didaktische Funktion der Methoden dieser Phase

Mit Hilfe der aktivierenden Methoden in dieser Phase lernen die Teilnehmer/innen sich gegenseitig kennen, was positive Wirkungen auf die Lernatmosphäre hat. Zusätzlich reden diese gleich zu Seminarbeginn vor der ganzen Gruppe, was den Effekt eines „Freisprechens“ hat. Dies erhöht die Chance, dass sie sich im weiteren Verlauf der Veranstaltung aktiv beteiligen.

 

 

Das angemessene Leitungsverhalten in dieser Phase

1 Dreieck der Gemeinsamkeiten

In Dreiergruppen finden Teilnehmer/innen Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus und stellen diese dann auf einem FlipChart visualisiert vor.
Vorgehen:
Bilden Sie Dreiergruppen, wenn das von der Anzahl der Teilnehmer/innen nicht aufgeht, auch eine Zweier- oder Vierergruppe. Jede Gruppe erhält ein FlipChart-Blatt, das sie auf einen Tisch legen oder an einer Pinnwand befestigen sollen, und auf das sie ein Dreieck zu zeichnen haben.
Abb.: Gestaltung des FlipCharts
Nun haben die Gruppenmitglieder die Aufgabe, drei Aspekte herauszufinden, die ihnen gemeinsam sind und diese in das Dreieck hinein zu schreiben. In die drei Flächen außerhalb des Dreiecks soll jeweils eine Person ihren Namen notieren und darunter drei Aspekte, die sie von den anderen Gruppenbeteiligten unterscheidet.
Ist diese Arbeit erledigt, stellen sich nacheinander alle Gruppen vor.
Bei bis zu 12 Teilnehmer/innen soll jeder kurz eine Gemeinsamkeit der Gruppe vorstellen und zusätzlich die drei Aspekte, die ihn/sie von den Anderen unterscheidet. Bei einer größeren Teilnehmer/innen-Anzahl ist es aus Zeitgründen sinnvoll, dass jede Gruppe eine/n Sprecher/in bestimmt, die/der alle auf dem Chart gesammelten Ergebnisse der Gruppen vorstellt.

 

Rahmenbedingungen für den Methodeneinsatz:

 

Geeignete Gruppengröße: 6 bis 30 Teilnehmer/innen
Geschätzter zeitlicher Rahmen:
• Vorbereitungszeit: 10 Minuten vorgeben, ggf. auf 15 Minuten verlängern.
• Präsentationsdauer pro Gruppe: max. 3 Minuten
Geeignete Gruppenphase(n): Forming
Notwendige räumliche Gegebenheiten: Genügende Anzahl von FlipChart-Ständern oder Tische, auf denen die Poster gestaltet werden können.

Kompetenzbereich(e), die vorwiegend angesprochen werden: Sozialkompetenz